Schöne gesunde Beine am Strand
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Krampfadern / Krummadern / Venenleiden

Worum es geht, ist einfach erklärt:


Venenleiden, also Krampfadern im eigentlichen Sinne, sind eine Volkskrankheit. Betroffene wissen am besten, dass es sich nicht nur um ein kosmetisches Problem handelt: schwere, schmerzende, geschwollene Beine, juckende Hautveränderungen bis hin zum Ekzem, unschöne, störende, die Lebensqualität beeinträchtigende, schlängelnde Gefäße an den Beinen, Venenentzündungen, oberflächliche Thrombosen und in der Spätform offene Beine.


Krummadern nannte man sie früher. Jede fünfte Frau und jeder sechste Mann sind davon betroffen. Völlig unabhängig davon, welche Ursachen angeschuldigt werden. Eine Bindegewebeschwäche ist die verbreitetste Begründung, obwohl auch hierfür eindeutige, wissenschaftlich validierte Daten fehlen. Ein Mischbild an Ursachen ist am wahrscheinlichsten.

Was passiert in den Beinen bei vorliegenden Krampfadern?


Das Blut wird durch die Venen zum Herzen zurück transportiert (Drainagefunktion). Die oberflächlichen Venen münden in der Kniekehle und in der Leiste in die tiefen Venen ein. Wenn die Vene breiter wird, beispielsweise in der Schwangerschaft oder bei einer Gewebeschwäche, fließt das Blut in die oberflächlichen Venen zurück und staut sich auf. Durch den Druck schlängeln sich die Venen.


Müssen sich Betroffene große Sorgen machen?


Im Prinzip nein. Abgesehen von der Spätform, dem offenen Bein, also dem Ulcus cruris venosum. Es existieren zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten, von denen heute viel früher Gebrauch gemacht wird. Vorbeugung, Prophylaxe, frühzeitige Abklärung sind sehr zu empfehlen, denn das Venenleiden, die chronische venöse Insuffizienz, Krampfadern, das venöse Stauungssyndrom, die Venenklappeninsuffizienz, kann sehr gut behandelt werden.

An Behandlungsmöglichkeiten stehen dem Phlebologen heute verschiedene Verfahren zur Verfügung:


Zuallererst sollte eine phlebologische Untersuchung erfolgen, also eine Untersuchung durch einen erfahrenen Venenspezialisten, den Phlebologen. Lautet die Diagnose Krampfadern, so können diese auf unterschiedliche Weise entfernt werden. Obwohl alternative Verfahren zur Verfügung stehen, sind 80 Prozent der jährlich in Deutschland durchgeführten Venen-Operationen immer noch Stripping-Operationen, also fast 300000 chirurgische Krampfadern-Eingriffe. Ein Eingriff in Narkose mit einer achtwöchigen Nachbehandlung mit Kompressionsstrümpfen. Bei den endovenösen Verfahren, die die Vene durch 120°C Hitze von innen verschließen, wie dem Laser oder der Radiowelle, wird in der Regel ebenfalls eine Narkose angewendet. Kompressionsstrümpfe sind üblicherweise für die Nachbehandlung vorgesehen.


Eine interessante Alternative ist der Venenkleber.

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